Aktuell
Türköz / Sartorius / Blöchlinger

Saadet Türkoz Gesang
Lino Blöchlinger Alto- und Basssax, Flöte
Julian Sartorius Schlagzeug
Drei Menschen im freien Fall – mit offenen Ohren und radikaler Spiellust. Eine Stimme als Erinnerung an unsere Herkunft und unsere innersten Wünsche, Schlagzeug als sensibel tragendes Geflecht, Sax und Flöte als vibrierende weitreichende Sensoren. Eine Entdeckungsreise nach den Geheimnissen hinter den Tönen, welche nach eigenen Gesetzen zu funktionieren scheinen. Eine feierliche Auflösung vermeintlich kultureller Grenzen. Rhythm, Noise und Poesie. Weiche Schichtungen und scharfe Kanten resonieren mit saftigem Schub durchs All.
8.1.26 Moods Zürich
9.1.26 Bad Bonn, Düdingen
10.1.26 Theater am Gleis
Fisch und Vogel
Musikreihe im Theater am Gleis
Aus der Tiefsee auftauchen, sich in luftige Höhen aufschwingen, dem Druck standhalten und die Angst vor dem freien Fall überwinden. Wir brauchen das: Musik, die Spass macht, ohne Erwartungen erfüllen zu müssen, Musik ohne Weichspüler. Ausgangspunkte sind improvisierte Musik, Weltmusik, Spokenword, Rock, Elektronik, Sound Art und Noise oder auch ein wenig Jazztradition. Im Zentrum steht das Experiment. «Fisch und Vogel“ geht daher ins Risiko, für Konzerte, die kaleidoskopisch schillern.

Sa 10.1.26 um 20.00
Türköz / Sartorius / Blöchlinger
So 15.2. Meridian 19.00
Sabrina Ma Marimba, Sample pad, Floortom
Lucien Danzeisen Komposition, Floortom
María Muñoz Lopez Geige
«Mit dem impressionistisch-kraftvollen Flow von «Velocities» von Joseph Schwantner zieht uns Sabrina Ma (Hongkong/Berlin) in den Bann, zudem spielt sie drei Stücke, die Lucien Danzeisen in intensiver künstlerischer Zusammenarbeit für sie geschrieben hat (Marimba/sample pad/floortom).
María Muñoz Lopez (Spanien/Belgien) zeigt uns in ihrer Clownerie mit der Geige ungewöhnliche Absurditäten der Neuen Musik nebst poetischer Nähe.
Lucien Danzeisen (CH) lädt in eine soundinstallation ein, zwischen künstlichen und echten Naturklängen – schräg und zart, verspielte und überraschende Klangwelten. Cages «child of tree» stellt kindlich-existentielle Fragen an Klang und Zeit.
Kopfhörer mitbringen!
Ein Konzert zum zuhören, entdecken und träumen.»
So 1.3.26
Camillle Émaille, Drums, Percussion
Anna Frey, Vocals, Lyrics
Das erste Album von Camille Émaille und Anna Frey verbindet das Schaffen von zwei aussergewöhnlichen Musikerinnen und zeichnet sich durch ein neuartiges Zusammenspiel von Sprache, Rhythmus und Klang aus. Die Performances der Improvisationsvirtuosin Camille Émaille, zwischen Gongs und Fässern, Becken und Fellen, bilden zarte und gleichzeitig spektakuläre Klangsskulpturen. Auf und durch dieses Musikgebilde, bewegt sich die Rapperin und Lyrikerin Anna Frey, mit ihren poetischen und kritischen Texten, mal in Schweizer Mundart, mal auf Hochdeutsch. Ihr Zusammenspiel folgt einer Dramaturgie unter Hochspannung. Das Album selbst, erinnert an ein musikalisches Gedicht. Es ist eine Freude, diesen Musikerinnen in ihrem lebendigen und wachen Dialog zu folgen. Die Texte bilden, für die deutschsprachigen Hörer:innen eine – in der improvisierten Musik selten gehörte – erweiternde Ebene. Werden die Texte nicht verstanden, können sie als Instrument wahrgenommen werden, im Zusammenspiel mit einer der besten Schlagzeugerinnen der freien Musik.
Das Album von Camille Émaille, Anna Frey ist bei «Wide Ear Records» erschienen.
https://www.wideearrecords.ch/
Live- Aufnahme:
Musik-Video: